Geothermie

Durch die Geothermie kann der bisher bestehende Nachteil alternativer Energiegewinnung (kein Sonnenschein, kein Wind) gegenüber der klassischen Energieerzeugung aufgehoben werden. Denn Erdwärme ist, völlig unabhängig von den Außentemperaturen und der Sonneneinstrahlung, immer verfügbar.
Nur in der äußersten Schicht der Erdkruste schwanken die Temperaturen jahreszeitlich. Mit zunehmender Tiefe steigt die Temperatur dann ca. alle 30 Meter um ein weiteres Grad an. Bei der Ermittlung der tatsächlichen Wärmeentzugsleistung pro Meter Erdwärmebohrung spielen neben der Gebirgstemperatur auch die Wärmeleitfähigkeit und der Grundwasserfluss des umliegenden Erdreiches eine wichtige Rolle. Bei einer richtigen Auslegung und Ausführung der Wärmequellenanlage, unterliegen Erdwärmesonden keiner Abnutzung und keiner Wirkungsgradverschlechterung. Bei der Erstellung der Wärmequelle sollte man sich deshalb vertrauensvoll an ein erfahrenes Bohrunternehmen werden.

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