Die Erdwärmebohrungen erreichen in der Regel Tiefen von 60 bis 100 Meter, haben einen Durchmesser von ca. 140 mm und werden mit 4 Schläuchen mit einem Durchmesser von 32mm aus Polyethylen bestückt. An der tiefsten Stelle der Bohrung werden jeweils 2 dieser 4 Schläuche mit einem Umlenkbogen verbunden, so dass ein Kreislauf zwischen Wärmepumpe und der Sondenbohrung zustande kommt. Der in der Regel wassergefüllte verbleibende Freiraum um diese Schläuche herum wird dann entsprechend den Auflagen der unteren Wasserbehörde mit einem wasserdichten, gut wärmeleitenden Baustoff verfüllt.
Erdreich und Grundwasser verfügen selbst im Winter über genügend Wärme, um damit zu heizen. Die Wärmepumpe bezieht 75% der zum Heizen benötigten Wärme aus dem Erdreich. Durch Einsatz dieser kostenlos zur Verfügung stehenden Energie und rund einem Viertel Antriebsenergie, z.B. Strom, ist die Wärmepumpe in der Lage, Ein- und Mehrfamilienhäuser zu beheizen.




