Beermann - Tiefenbohrungen
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Tiefenbohrungen



Die Erdwärmebohrungen erreichen in der Regel Tiefen von 60 bis 100 Meter, haben einen Durchmesser von ca. 140mm und werden mit 4 Schläuchen mit einem Durchmesser von 32mm aus Polyethylen bestückt. An der tiefsten Stelle der Bohrung werden jeweils 2 dieser 4 Schläuche mit einem Umlenkbogen verbunden, so dass ein Kreislauf zwischen Wärmepumpe und der Sondenbohrung zustande kommt. Der in der Regel wassergefüllte verbleibende Freiraum um diese Schläuche herum wird dann entsprechend den Auflagen der Unteren Wasserbehörde mit einem wasserdichten, gut wärmeleitenden Baustoff verfüllt. 

Erdreich und Grundwasser verfügen selbst im Winter über genügend Wärme, um damit zu heizen. Die Wärmepumpe bezieht 75% der zum Heizen benötigten Wärme aus dem Erdreich. Durch Einsatz dieser kostenlos zur Verfügung stehenden Energie und rund einem Viertel Antriebsenergie, z.B. Strom, ist die Wärmepumpe in der Lage, Ein- und Mehrfamilienhäuser zu beheizen. 


Ablauf einer Erdwärmesondenbohrung


Baustelleneinrichtung für die Erdwärmesondenbohrung



Doppelrotorkopfbohranlage DSB 1/6 der Fa. Nordmeyer




Einbringung des Innen- und Außengestänges (Stützverrohrung) bis zu einer Tiefe von 28 Metern. Bohrspülung wird über den blauen Schlauch abgeführt




In den darunter liegenden standfesten Formationen wird ohne Außengestänge tiefer gebohrt




Einbau der Erdwärmesonde vom Sondenhaspel an Sondenbohrung 1





Herstellen und Einbringen des Verpressmateriales mit einem Durchlaufmischer und nachgeschalteter Exzenterschneckenpumpe an Sondenbohrung 1




Einbau der Erdwärmesonde vom Sondenhaspel an Sondenbohrung 2




Herstellen und einbringen des Verpressmateriales mit einem Durchlaufmischer und nachgeschalteter Exzenterschneckenpumpe an Sondenbohrung 2




Vollständig verpresste Sondenbohrung




Baustelle nach Abschluss der Arbeiten




Spülwanne für die Sedimentation des Bohrkleines




Fachgerechte Entsorgung der Bohrspülung durch Saugwagen der Fa. Beermann